January 02, 2007
WILLKOMMEN!

Dies ist die offizielle Homepage von Hasmik Papian. Im Menü rechts kann man zwischen Informationen zu Repertoire, Kalender oder Biographie der armenischen Sopranistin wählen - oder die Photo-Galerie mit Rollenbildern und privaten Portraits besuchen (derzeit nur über die englische Homepage dieser Website zugänglich)! Auch eine Vielzahl von Pressestimmen zu den verschiedenen Partien im weitgefächerten Repertoire der Künstlerin sind in sechs Sprachen nachzulesen. Für professionelle Anfragen finden sich alle Kontakt-Informationen am Ende dieser Seite! - Und hier kann man Hasmik Papians Stimme hören:

Giacomo Puccini: Vissi d'arte (Tosca)
(Aus der Life-Aufnahme eines Konzerts in Beirut
mit dem National Symphony Orchestra of Lebanon,
Dirigent: Harout Fazlian)



Triumphal: "Norma" an der Met

Es war bereits die vierte Saison an der Metropolitan Opera für die armenische Sopranistin. Diesmal verkörperte sie nicht die äthiopische Sklavin in Verdis Oper "Aida", die sie bisher mit großem Erfolg am Lincoln Center gesungen hat; diesmal war es die Druidenpriesterin - der Gipfel des Bel canto: "Norma". Hasmik Papian sang die Premiere der Wiederaufnahme einer Inszenierung von John Copley unter der musikalischen Leitung von Maurizio Benini am 12. November, gefolgt von drei weiteren Vorstellungen am 16., 19. und 23. November 2007 - alle vier Aufführungen vor ausverkauftem Haus gerieten zum Triumph. Die Hauptrollen waren besetzt mit Dolora Zajick als Adalgisa, Franco Farina als Pollione und Vitalij Kowaljow als Oroveso. Hier einige Presse-Zitate:

Priesterin auf hohem Ton: Die armenische Sopranistin Hasmik Papian, die ihre erste Norma hier sang, hat eine interessante Stimme, mit dramatischen Farben. Sie hat aus dieser Druiden-Hohepriesterin eine so überzeugende Norma gemacht, wie es nur möglich ist.
(The New York Post)

Hasmik Papian verfügt über trompetenhelle Töne und eine mühelose Höhe. Auch äußerlich ist sie glaubwürdig als Frau von ins Auge fallender Schönheit und Mutter.
(The New York Times)

Im furiosen Schlussduett mit Pollione verströmte ihre Kehle glühendes Edelmetall, wenn Hasmik Papian ihr hohes Register und den sicheren Umgang damit hören ließ.
(Opera Today)

Hasmik Papian, eine Sopranistin aus Armenien, vollbrachte einige wunderbare Dinge in der Arie "Casta diva" – z.B. ein herrliches diminuendo am Ende. Sie gab eine exzellente Demonstration von Belcanto-Gesang. Und sie beendete die Oper mit einem superben hohen B. Norma ist eine sehr schwierige Rolle, und Hasmik Papian hat sie ehrenvoll bewältigt. Obendrein ist sie – für den, der Wert legt auf solche Dinge – sehr gut aussehend. Die gegenwärtige "Norma" an der Met ist sehr sehenswert und lobenswert.
(New York Sun)

Hasmik Papian hat eine helle Stimme von angemessenem Volumen und ein gutes Verständnis von der Vielseitigkeit der Rolle. Sie hat keine Mühe mit der Höhe. Und sie ist eine attraktive Frau. Die lange Finalszene geriet enorm wirkungsvoll – von hypnotischer Traurigkeit, wunderschön gesungen.
(Classics Today)

Nella recita dello scorso lunedì, la protagonista del quartetto di cantanti è stata il soprano Hasmik Papian, ben nota per aver più volte interpretato il difficile ruolo della sacerdotessa e, dotata di una tecnica belcantistica, ha superato se stessa nella celebre cavatina della "Casta Diva" e nel trasmettere un accento elegiaco che sfocia nel canto di "Deh, non volerli vittime" del finale. Al suo fianco una Adalgisa per più versi esemplare come il mezzosoprano Dolora Zajick, una veterana di successo in questo ruolo, si è distinta per un espressivo fraseggio nel duetto "Mira o Norma", in cui le voci delle due eroine, si fondano con accurati accenti.
(America oggi)


Debüt am Grand Theatre del Liceu, Barcelona,
Forza del destino in Essen

Unmittelbar nach ihrem Rollendebüt als Norma an der Met gab Hasmik Papian ihr Hausdebüt am renommierten Grand Theatre del Liceu in Barcelona, und zwar in der Titelrolle von Verdis "Aida". Die Vorstellungsdaten: 26. und 29. November 2007 sowie zwei weitere Vorstellungen am 10. und 15. Januar 2008. Musikalische Leitung: Daniele Callegari. - Danach kehrte Hasmik Papian ans Aaltotheater Essen zurück, wo sie in früheren Spielzeiten bereits Tosca, Aida und Leonora in "Il Trovatore" gesungen hat. Diesmal sang sie die Leonora di Varga in Verdis "La forza del destino" in einer Inszenierung von Dietrich Hilsdorf unter der musikalischen Leitung von Intendant Stefan Soltesz. Die Vorstellungsdaten: 5., 21. und 28. Dezember 2007 sowie 5. Januar 2008.


Start in die neue Saison:
"Attila" im Concertgebouw Amsterdam

Hasmik Papian startete als Odabella in Verdis früher Oper "Attila" (konzertant) in die neue Spielzeit. Die Aufführung fand am Samstag, den 8. September, um 14 Uhr mit der Radio Kamer Filharmonie im für seine Akustik weltweit bewunderten Concertgebouw in Amsterdam statt. Als Auftakt zur neuen Saison der beliebten Konzertreihe "ZaterdagMatinee" (Samstag-Matinéen) wurde das Konzert live auf dem holländischen Rundfunk NPS übertragen. Ezio wurde von Paolo Gavanelli gesungen, Foresto von Massimiliano Pisapia und die Titelrolle von Ildar Abdrazakov. Der Dirigent war Jaap van Zweden. Die armenische Sopranistin sang ihre erste Odabella bereits 1997 beim Ravenna Festival und hat die Rolle seither u.a. am Opernhaus Zürich und am Staatstheater Karlsruhe gesungen.


Verdi-Requiem in Mexiko

Als nächstes steht eine Tournee durch vier Städte in Mexiko mit dem Asturias Orchestra auf dem Programm. Die Reise wird vom Ehrenpräsident des Orchesters, SKM Don Felipe de Borbón, Prinz von Spanien, begleitet. Hasmik Papian wird den Sopranpart in Giuseppe Verdis Messa di Requiem interpretieren. Die Konzerte finden in Monterrey (TEC Forum Universal dellas Culturas, 27. 9.), Guadalajara (Teatro Degollado, 30. 9.), Mexico City (Palacio Bellas Artes, 2. 10.) und Puebla (Espacio Siglo XXI, 3. 10.) statt; die musikalische Leitung hat Maximiano Valdés.


Neue DVD-Veröffentlichung: Pique Dame

Eine neue DVD, veröffentlicht bei TDK, ist soeben auf den Markt gekommen: Tschaikovskijs Oper "Pique Dame" mit Hasmik Papian als Lisa. Die Aufführung der Pariser Nationaloper La Bastille wurde von dem russischen Regisseur Lev Dodin inszeniert und stand unter der musikalischen Leitung von Altmeister Gennadi Rozhdestvensky. Die Titelpartie singt Vladimir Galouzine.

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Das Online-Magazin DigitalVD schrieb über dieses "Highlight des Monats":

Unter der Ägide des russischen Theaterregisseurs Lev Dodin und unter der musikalischen Leitung von Gennadi Rozhdestvensky läßt das herausragende Team um Vladimir Galouzine und Hasmik Papian in den Hauptrollen die Geschichte um den Spieler Hermann, der letztlich Leben und Liebe wegen eines Kartenspiels verliert, lebendig werden. Den darstellerischen und sängerischen Anforderungen dieser Rolle ist der russische Tenor Vladimir Galouzine mit großem schauspielerischem Vermögen und Stimmkraft hervorragend gewachsen. Sein leidenschaftliches Spiel reißt von der ersten Minute mit. Ihm zu Seite steht die armenische Sopranistin Hasmik Papian als Lisa, die die Dramatik und das Leiden der jungen Liebenden mit Leben füllt. Lev Dodins Regie wirft ein neues Licht auf die Geschichte. Die Aufnahme greift das klaustrophobische der Bühnendekoration auf und nutzt mit häufigen Zooms die hervorragenden darstellerischen Qualitäten der Sänger. Ergänzt durch Totalen der atmosphärisch-symbolhaften Bühne und Einblendungen der Filmsequenzen von Hermanns Alptraum, geht diese DVD deutlich über eine reine Wiedergabe des Bühnengeschehens hinaus - perfekt für einen Opernabend am heimischen Bildschirm!

Das Magazin klassik.com hat diese DVD mit vier Sternen in der Kategorie Interpretation bewertet. In der ausführlichen, überaus positiven Besprechung (s. auch auf der Seite Kritiken) heißt es: Hasmik Papian als Lisa meistert den Spagat zwischen Verletzlichkeit und sinnlichem Selbstbewusstsein musikalisch wunderbar ... Dodin gelingt es, die historische Erzählung in die heutige Lebenswelt abstrahiert zu übertragen, ohne dabei selbstreferentiellem Regietheater zu verfallen.



CD "Hommage à Komitas" nomminiert für den
Armenian Music Award 2007

Unter dem Titel „Hommage à Komitas“ hat das deutsche Independent Label audite im September 2006 eine SACD mit 35 armenischen und deutschen Liedern von Komitas (1869-1935) veröffentlicht (Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk). Hasmik Papian wird begleitet von Vardan Mamikonan, Klavier. Nun ist die CD in der Kategorie "Best Classical Album" für die Armenian Music Awards 2007 nomminiert worden. Die Entscheidung der Jury wird anläßlich der Gala am 23. November 2007 in Los Angeles bekannt gegeben.


Eine Presseinfo auf armenisch findet sich hier
oder hier: download als pdf-file!

Für eine Presse-Information auf Deutsch,
klicken Sie bitte hier!

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Die CD wurde bereits wenige Wochen nach ihrem Erscheinen mit dem Supersonic Award der Zeitschrift pizzicato ausgezeichnet sowie mit einem Anaclase (www.anaclase.com) ! In einer deutschen Rezension heißt es:

Der Sopran Hasmik Papians, sehnsuchtsvoll und weithin tragend, dringt wie von fernen Bergen zu uns herüber. Pater Komitas betrifft jeden Menschen, er schuf keine exklusive Nationalmusik. Freilich vergegenwärtigen so berühmte Lieder wie Ohne Obdach (Antuni), Rufe, Kranich (Kantsche, Krunk) und Ach, liebes Reh (Ach, Maral djan) das Schicksal des armenischen Volkes – aber ihre Botschaft ist ebenso human wie universell. Ein bedeutendes Erbe der Menschheit! Komitas sammelte tausende dieser Bauernlieder um 1900 kurz vor ihrer Vernichtung und bearbeitete sie als Chor- oder Klavierlied. Audites Edition kommt einer zweiten Rettung gleich. (Volker Tarnow, Partituren Nr. 7 - November/Dezember 2006)

(Weitere Kritiken unter "Reviews" im Menü rechts oben!)

Neben den insgesamt 26 armenischen Liedern enthält die CD neun Lieder auf Texte deutscher Dichter (Goethe, Uhland, Lenau u. a.), die Komitas während seiner Studienzeit in Berlin komponiert hat - hier erstmals eingespielt. Im Booklet (72 Seiten) sind sämtliche Liedtexte in armenischer, deutscher, englischer und französischer Sprache sowie ein ausführlicher Text über Leben und Werk von Komitas von Claude Mutafian abgedruckt.

HasVardanHomepage. Mamikonian

Hasmik Papian interpretiert regelmäßig Werke von Komitas bei ihren Solo-Recitals – in letzter Zeit u.a. in der Londoner Wigmore Hall, im Musikverein Wien, in der Salle Gaveau Paris, in Brüssel, München, Washington DC, Jerewan, Beirut und Kairo. Der junge armenische Pianist Vardan Mamikonian konzertiert auf so renommierten internationalen Podien wie Carnegie Hall, Herkulessaal München, Tonhalle Zürich etc. Die vorliegende SACD-Produktion ist die erste gemeinsame Einspielung der beiden armenischen Künstler.

Das außergewöhnlich ambitionierte Niveau spiegelt sich bereits im exklusiven Äußeren der SACD mit ihrer eleganten Hardcover-Verpackung und der Goldfolienprägung auf schwarzem Grund. Als Hybrid-CD ist die Super Audio-CD auch auf herkömmlichen CD-Playern spielbar. Sollte die SACD im Fachhandel nicht lieferbar sein, kann sie auch direkt bei audite bestellt werden.


Nachrichten aus der vergangenen Spielzeit:
Recitals in Paris, London und Wien

Am 12. März 2007 bestritt Hasmik Papian im renommierten Pariser Konzertsaal Salle Gaveau einen Soloabend. Am Klavier begleitet wurde sie von Vardan Mamikonian. Das Konzert fand in der Reihe Les Concerts Parisiens statt und gehört zum offiziellen Programm des "Armenischen Jahres in Frankreich". Die beiden armenischen Künstler präsentierten ausschließlich Werke armenischer Komponisten wie Komitas, Berberian, Kanachian, Mirsoian, Terterian und Mansurian und wurden mit standing ovations gefeiert.

Ein weiteres Solo-Recital fand am 12. April 2007 in der Londoner Wigmore Hall statt. Wieder war Vardan Mamikonian der Partner der Sopranistin am Klavier. Diesmal wechselten armenische Komponisten mit europäischen wie Franz Schubert und Giuseppe Verdi ab. Noch ein weiterer sehr erfolgreicher armenischer Interpret war bei diesem Konzert dabei: der junge Violinvirtuose Sergey Khachatryan (am Klavier begleitet von seiner Schwester Lusine), der 2005 den Königin Elisabeth Wettbewerb in Brüssel gewann.

Die drei weltberühmten armenischen Künstler traten kurz darauf nochmals zu dritt auf - und zwar am 20. April 2007 im Wiener Musikverein (Magna Auditorium). Wiederum standen europäische und armenische Komponisten auf dem Programm. Dieses Konzert unter dem Titel "Musikalischer Gedenkabend" stand unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Armenien in Österreich. Gedacht wurde der Opfer des Völkermordes an den Armeniern von 1915. Im Publikum waren zahlreiche Vertreter des diplomatischen Corps von Wien ebenso vertreten wie eine Vielzahl von Mitgliedern der armenischen Gemeinde in Österreich. Der Abend wurde zu einem triumphalen Erfolg für alle vier Künstler. Das Konzert wurde organisiert von der Österreichisch-armenischen Kulturgesellschaft und wurde gesponsert von der Kirchengemeinde der Apostolisch-armenischen Kirche in Österreich.


"Nabucco" in Nizza

Im Mai 2007 kehrte Hasmik Papian an die Opéra de Nice zurück, und zwar als Abigaille in Verdis Oper "Nabucco". In dieser Partie hatte sie bereits 1997 an der Opéra de Nice debutiert, wohin sie seither zweimal zurückgekehrt ist: mit Verdis Requiem und als Amelia in Verdis "Simon Boccanegra". Diesmal stand eine Neuinszenierung der belgischen Regisseurin Claire Servais auf dem Programm; die musikalische Leitung hatte Philippe Auguin, der zuletzt Generalmusikdirektor der Nürnberger Oper war. Die Titelrolle wurde von Franck Ferrari gegesungen. Die Premiere von "Nabucco" war am 25. Mai; es folgten drei weitere Vorstellungen am 27., 29. und 31. Mai 2007. Die Aufführung wurde von der Presse als "die beste der laufenden Opernsaison in Nizza" gewürdigt und vom Publikum frenetisch akklamiert. Besonders Maestro Philippe Auguin, der aus Nizza gebürtig ist, aber seit Jahrzehnten nicht ans dortige Opernhaus eingeladen worden war, und Hasmik Papian konnten Triumphe feiern - die Sopranistin wurde für ihre Abigaille bei der Premiere von der Galerie aus mit Rosen bedeckt.


Rückkehr nach Montpellier als Norma

Hasmik Papian ist ein weiteres Mal in Südfrankreich aufgetreten: Am 7. Juni sang sie die Titelrolle in einer Neuinszenierung von Bellinis "Norma" an der Opéra national de Montpellier (anstelle der ursprünglich vorgesehenen Susan Neves). Auf die umjubelte Premiere folgten vier weitere Vorstellungen (am 10., 12., 15. und 17. Juni). Hier ein Kommentar aus der Zeitung Midi libre:

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Hier klicken für großes Bild (photo: Marc Ginot)


Norma: Und wieder ist das Gebet
an die keusche Göttin erhört worden

Hasmik Papian ist bekannt als Spezialistin für die Rolle der Norma. Doch diesmal wurde sie erst so spät gerufen, um für die erkrankte Susan Neves einzuspringen, dass man einige Ungenauigkeiten befürchten musste. Grundlose Befürchtungen: Hasmik Papian ist eine Norma von großem Format. Und sie verfügt auch über einige Pianotöne von auserlesenem chinesischem Porzellan sowie über ein Legato, das von keinerlei Schwierigkeiten erschüttert werden kann. Noch besser: sie scheint ihr ganzes Leben lang mit der Mezzosopranistin Nancy Fabiola Herrera zusammen gesungen zu haben, so dass man eine bewegende Erinnerung an das anbetungswürdige Duett im Zweiten Bild bewahrt. Ein Triumph: Keusche Göttin, du hast uns ein weiteres Mal erhört.

Die Inszenierung von Paul-Emile Fourny stand unter der musikalischen Leitung von Jean-Yves Ossonce. Hasmik Papian hat ihr gefeiertes Debüt an der Oper von Montpellier 1998 in Verids "Ernani" (Elvira) gegeben.

Eine weitere Rückkehr nach Montpellier ist im nächsten Jahr (Oktober 2008) vorgesehen. Die nächsten Auftritte von Hasmik Papian als Norma in Südfrankreich sind für Avignon (2008) und Monte Carlo (2009) vorgesehen - zuvor wird die sopranische Sopranistin die gefürchtete Partie an der New Yorker Metropolitan Opera interpretieren (November 2007)!


Hasmik Papian als Norma auf DVD

Im September 2006 wurde eine neue DVD bei dem englischen Label Opus Arte veröffentlicht:


BELLINI'S NORMA an der
Nederlandse Opera, live mitgeschnitten in Amsterdam 2005

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In der Zeitschrift Opernwelt (Ausgabe April 2007) heißt es: "Hasmik Papian ist in vokaler Hinsicht erste Klasse."

Diese neue Doppel-DVD präsentiert die Inszenierung von Guy Joosten, unter der musikalischen Leitung von Julian Reynolds, die im April 2005 an der Niederländischen Oper in Het Muziektheater Amsterdam Premiere hatte, mit Hasmik Papian in der Titelrolle, Hugh Smith als Pollione, Irini Tsirakidis als Adalgisa und Giorgio Giuseppini als Oroveso. Sie enthält eine illustrierte Synopsis und Bilder von der Besetzung, ebenso eine Einführung sowie Interviews mit den Hauptdarstellern und dem leading team. Untertitel sind auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch und Italienisch zu haben. Die DVD in DTS Surround / LPCM Stereo kann für 29.99 £ im Internet bestellt werden unter der Nummer OP 0959D. Hasmik Papian hat für ihren Auftritt als Norma in Amsterdam hervorragende Kritiken bekommen:

Packende „Norma“ in Amsterdam

Was für eine Vorstellung hat sie uns abgeliefert! Sie verfügt über alle Töne in dieser unglaublich schwierigen Partie, und sie sang sie mutig und überzeugend. Sie war in der Lage, bravouröse Koloraturen auszusenden, da wo es gefragt ist, aber sie war ebenso zu großer Delikatesse und Subtilität fähig. Ihre ausgeglichenes legato in der Szene, wenn sie davorsteht, ihre Kinder zu töten, war fesselnd. Dies war eine geborene Norma: eine Vorstellung fürs Schatzkästlein.
www.ballet.co.uk, 29. März 2005

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click here for larger image

Auf der britischen Website New Classics wird die DVD mit den folgenden Worten beschrieben:

This double DVD set features a live recording from 2005 of Guy Joosten’s ingenious and spectacular production of this timeless drama in which Norma is the archetypal successful woman struggling to retain her dominant but vulnerable position. Julian Reynolds conducts the Netherlands Chamber Orchestra and Chorus to great effect and the brilliant Armenian soprano Hasmik Papian’s lyrical and intense interpretation of the demanding title role accentuates the similarity between a Druid high priestess and a modern opera diva.


Weitere Rückblicke auf vergangene Spielzeiten

Hasmik Papian startete als Tosca in die neue Saison: am 1. September 2006 eröffnete die armenische Sopranistin die Spielzeit am Aalto-Musiktheater Essen (weitere Vorstellungen am 17. und 24. September). Die Wiederaufnahme der Inszenierung von Christine Mielitz wurde dirigiert von Pietro Rizzo; den Cavaradossi sang Mikhail Davidoff, den Scarpia alternierend Victor Garcia Sierra und Károly Szilágyi.

Am 11. November 2006 trat Hasmik Papian im Rahmen eines umjubelten Gala-Benefizkonzertes zugunsten der slowakischen Alzheimer-Stiftung zusammen mit Miro Dvorsky (Tenor) in der Philharmonie der slowakischen Hauptstadt Bratislava auf.

Im Dezember kehrte die Sängerin an die Dresdner Semperoper zurück. In der Wiederaufnahme von Peter Konwitschnys Inszenierung der Verdi-Oper Nabucco übernahm Hasmik Papian wieder die Abigaille an der Seite von Paolo Gavanelli in der Titelpartie; die musikalische Leitung hatte Marko Letonja. Die Vorstellungstermine: 10., 13. und 16. Dezember 2006 sowie 1. und 4. Januar 2007.

(Vgl. eine aktuelle Kritik auf der Seite "Reviews" - bitte Button im Menü oben rechts anklicken!)

Am 30. März und am 1. April 2007 kehrte Hasmik Papian als Aida an die National Opera of South Korea zurück. Die Vorstellungen fanden im Seoul Arts Center statt. Die Inszenierung von Dieter Kaegi, in der die armenische Sopranistin bereits 2004 die Titelrolle gesungen hatte, stand diesmal unter der musikalischen Leitung von Pier Giorgio Morandi .



Noch eine Norma, noch ein Triumph!

Es war die siebte "Norma"-Inszenierung in zehn Monaten: nach Amsterdam, Rotterdam, Mannheim, St. Gallen, Montreal und Detroit gab die armenische Sopranistin ihr Hausdebüt an der Opera Colorado in Denver in der Titelrolle von Bellinis „Norma“. Die Inszenierung von James Robinson stand unter der musikalischen Leitung von Stephen Lord und hatte am 16. Februar 2006 Premiere (drei weitere Vorstellungen folgten am 19., 22. und 25. Februar). Eine weitere Norma, ein weiterer Triumph - noch mehr Ovationen, noch mehr Hymnen in der Presse; hier Auszüge:

Spektakuläre "Norma":
Eine überragende, alles umfassende
Darstellung von Hasmik Papian

Opera Colorado hat die in Wien lebende Sopranistin für diese Inszenierung nach Denver geholt, und es ist leicht nachzuvollziehen, warum. Hasmik Papian ist in dieser Partie, die als eine der schwierigsten des gesamten Opernrepertoires gilt, sehr versiert; sie beeindruckt in jeder Hinsicht und bringt Normas Kraft, Charisma und Verletzlichkeit zwingend rüber.

Vor allem gelingt es ihr, die unendlichen stimmlichen Herausforderungen dieser Rolle – die Sprünge über zwei Oktaven, die teuflisch schwierigen Ornamentierungen und die schnell wechselnde Dynamik – geschickt zu bewältigen, und das mit fast perfekter Artikulation und atemberaubender Phrasierung; jeder Ton ist an seinem Platz. Sie verfügt anscheinend über ein unbegrenztes Reservoir an Stimmfärbungen; sie kann kraftvoll sein und verführerisch. Ihr Gesang ist immer schön, die Spannung läßt nie nach – trotz der immensen Kraftanstrengung, die diese Rolle erfordert.

Denver Post, 21. 2. 2006

Die Art von Gesangskunst, von der
wir nur träumen können!

Hasmik Papian bewies, daß die Vorschußlorbeeren für ihre Norma höchstens eines waren: untertrieben. Die armenische Sopranistin brillierte durch die unmöglichen Anforderungen der Rolle hindurch und gestaltete dabei eine unerwartet menschliche Charakteristik der Rolle. Ihr „Casta Diva“ war schwebend, fesselnd und wunderbar zentriert, mit einem unvergesslichen diminuendo. Ganz ihr ebenbürtig, verlieh Irina Mishura der Adalgisa eine kraftvolle Stimme, elegante Grazie und Anmut. Ihre Duette mit der Papian nahmen den Openliebhabern den Atem.

Rocky Mountain News, Denver (Colorado), 18. 2. 2006

NormaDenverM.jpg

Mach Platz, Maria!

Vor einem halben Jahrhundert wurde Maria Callas zur Königin des Belcanto, jenem reich verzierten Gesangsstil, der Singen in Stimmakrobatik verwandelte. Doch ihre Regentschaft endete, seitdem Hasmik Papian sich die Rolle der Norma, die zuvor die Paraderolle der Callas gewesen war, aneignete. Der Thron gebührt nun eindeutig der Papian, die am Donnerstag an der Opera Colorado debütierte. Die armenische Super-Sopranistin brachte das Publikum im voll besetzten Ellie Caulkins-Opernhaus dazu, den Atem anzuhalten – aus Ehrfurcht vor der Kraft und der Mühelosigkeit, mit der sie sich Bellinis Herausforderung gewachsen zeigte.

In gewissem Sinn verkörpert die Papian zwei Stimmtypen in eins: auf der einen Seite ein dramatischer Sopran mit einer vollen, körperreichen Stimme und dem Mumm, sie durch die gesamte Skala von Normas gemarterter Emotionalität zu tragen; zugleich kann sie sich mit den besten lyrischen Stimmen messen, die es heute gibt, was Zartheit und Geläufigkeit angeht. „Norma“ ist in langen melodiösen Phrasen geschrieben, und Hasmik Papian versteht es, ihnen Form, Farbe und Ausdauer zu verleihen. Ihr dabei zuzuschauen, ist wie eine Meisterklasse in Gesang.

Die in Russland geborene Mezzosopranistin Irina Mishura als Adalgisa ist der Papian eine ebenbürtige Partnerin in den Duetten, die das Herz der Partitur bilden. Das ist bestes Teamwork, und es bringt eine dramatische Kraft in die Handlung, die man in Bellinis melodischer Einfachheit nicht sofort vermutet. Die beiden fegen jene Witzbolde beiseite, die „Belcanto“ mit „unsinniges Libretto“ übersetzen. Papian und Mishura bewegen sich von einem emotionalen Extrem zum nächsten und legen damit die Verletzlichkeit frei, die die Geschichte überzeugend macht – und anrührend. “Norma” ist ein Triumph für Opera Colorado.

Daily Camera, Boulder (Colorado), 18. 2. 2006
(Für ein Facsimile dieser Kritik vgl. die Seite "Reviews" - Button im Menü oben rechts anklicken!)

Eine Rückkehr der gefeierten Sopranistin nach Denver ist für April 2008 geplant; in einer konzertanten Aufführung wird sie dort ihre erste Senta ("Der fliegende Holländer") singen!

Auch in Deutschland ist Hasmik Papian einmal mehr als Norma aufgetreten: am 3. April 2006 sprang sie kurzfristig an der Staatsoper Stuttgart für Catherine Naglestad ein. Unter der Leitung von Constantinos Carydis sangen an ihrer Seite Eva-Maria Westbroek als Adalgisa, Emmanuel di Villarosa als Pollione und Enzo Capuano als Oroveso.


Im Januar 2006 wurde Hasmik Papian von dem britischen Kritiker Ian Graham von der Web-site ballet.co als “Female Newcomer of the Year” nominiert. Graham nahm Hasmik Papian für ihre Norma an der Nederlandse Opera, Amsterdam, im März-April 2005 in seine Bestenliste "My Opera Highlights for 2005" auf und stellte ihr als “Male Newcomer of the Year” Rolando Villazon an die Seite, der ihm als Romeo an der Wiener Staatsoper aufgefallen war.


Debüt in Brasilien

Am 8. März 2006 ist Hasmik Papian erstmals in Brasilien aufgetreten. Dort sang sie die Sopranpartie im Verdi-REQUIEM, zusammen mit Mzia Nioradze (Mezzo), Miroslav Dvorsky (Tenor) und Francesco Ellero d'Artegna (Bass). Das Nationale Symphonie-Orchester von Sao Paulo spielte unter der Leitung seines Künstlerischen Leiters, John Neschling. Das Konzert wurde am 10. und 11. März wiederholt. Alle Konzerte fanden im exquisiten Zentrum für klassische Musik der Megametropole Sao Paulo statt - der Sala Sao Paulo.



Aida an der Met –
Lifetime Achievement Award der
Licia Albanese-Puccini Foundation, New York

Die Rückkehr der armenischen Sopranistin als Aida an die New Yorker Metropolitan Opera am 29. Oktober wurde zu einem großen, persönlichen Triumph. Hasmik Papian, die 1999 in dieser Partie an der Met debütierte, sang diesmal an der Seite von Salvatore Licitra (Radames) und Dolora Zajick (Amneris) erstmals unter der Leitung von James Conlon. Das Publikum feierte besonders die „Nil“-Arie und bedachte die Sängerin beim Schlussapplaus mit Ovationen (weitere Vorstellungen fanden am 5., 9. und 12. November statt).

Am gleichen Tag wurde Hasmik Papian bei der jährlich im Lincoln Center (Alice Tully-Hall) stattfindenden Gala der Licia Albanese-Puccini Foundation mit einem Lifetime Achievement Award für die bisher erreichten Verdienste geehrt – zusammen mit eminenten Sängerpersönlichkeiten wie Simon Estes, Ramon Vargas, Mark Delavan und Kay Armen. Licia Albanese war jahrzehntelang vor allem als Cio-cio-san in Puccinis Oper “Madam Butterfly” eine gefeierte Met-Diva; Ehrenvorsitzende der seit 31 Jahren bestehenden Licia Albanese-Puccini Stiftung sind Anna Moffo und Charles Riecker.

Der nächste Auftritt von Hasmik Papian an der New Yorker Met wird im November 2007 stattfinden. Sie wird die Wiederaufnahme der Oper "Norma" singen!


Norma in Montreal und Detroit

Hasmik Papian hat die neue Saison am 17. September 2005 als Norma begonnen. Zum Auftakt der Spielzeit an der Opéra de Montréal (Kanada) gab sie ihr Debüt an diesem Haus; fünf weitere Vorstellungen folgten bis 1. Oktober. Als nächstes hat sie die gleiche Rolle an der Michigan Opera, Detroit, gesungen. Einige Pressestimmen auf Französisch und Englisch über beide Produktionen finden sich auf der "Reviews"-Seite (s. Menü oben rechts). Das einflußreiche US-amerikanische Magazin Opera News schrieb in seiner Dezember 2005-Ausgabe über die Detroiter Premiere:

Ein großer Abend für “Norma”-Liebhaber

Eine Idealbesetzung der Titelrolle und eine ungewöhn-lich gute Ensembleleistung machten den 12. Oktober zu einem großen Abend für „Norma“-Liebhaber. David DiChiera, Intendant der Michigan Opera, hatte die Inszenierung von Bellinis Meisterwerk 1989 (für Opernverhältnisse ein Lichtjahr her) herausgebracht; die Titelpartie sang niemand geringerer als Joan Sutherland. Danach lagerte er Bühnenbild und Kostüme in der Hoffnung ein, eines Tages werde sich eine ebenbürtige Besetzung dafür finden lassen – und so war es in dieser Wiederaufnahme.

Norma ist für die armenische Sopranistin Hasmik Papian zur Paraderolle geworden. Sie singt mit außergewöhnlich warmem Ton – ein goldener Klang von opulenter Süße – und bemerkenswert ausgeglichener Tessitur. Wie ein ätherisches „Casta Diva“ belegte, verfügt sie über die Größe, die stilistische Anmut und das Gefühl für die Linie, die zum idealen stimmlichen Profil für die Rolle der Druidenpriesterin gehören. Hasmik Papian verhalf den zahlreichen Ensembleszenen mit Norma sichere stimmliche Balance, ohne den Versuch zu machen, sich damit in den Vordergrund zu drängen – eine sehr seltene Qualität unter den Diven, die diese schwierige Rolle singen.

Irina Mishura war eine ideale Partnerin für Papian; das Duett „Mira, o Norma“ mit der Cabaletta Sì, fino all’ore estreme“ waren Höhepunkte des Abends.

John Koopman, Opera News, December 2005

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Neuigkeiten aus Armenien

Am 12. Juli 2005 wurde Hasmik Papian mit dem Orden Sankt Sahak – Sankt Mesrop ausgezeichnet, den sie am Sitz des Kirchenoberhauptes der Armenisch-Apostolischen Kirche in Edschmiatsin aus den Händen seiner Heiligkeit, Karekin II., Katholikos Aller Armenier erhielt. Der Oberste Patriarch hob während der Verleihung hervor, daß Hasmik Papian nach ihrem Debüt in ihrer Heimatstadt Jerewan bereits innerhalb kurzer Zeit die wichtigsten Opernbühnen der Welt erobert hat und Seite an Seite mit den berühmtesten Sängern aufgetreten ist; damit habe sie der der armenischen Musikwelt Ehre gemacht. Im Laufe ihrer internationalen Karriere habe sie, so Karekin II., immer eine tiefe Beziehung zu ihrem Volk und ihrer Kultur bewahrt und sich als würdige Tochter der Armenischen Kirche erwiesen. Die Kongregation beschloß die Zeremonie mit dem Segen und wünschte der Sängerin weiterhin viel Erfolg in ihrem künstlerischen Leben.


Konzert in Jerewan

Hasmik Papian gab am 20. Juli 2005 in der armenischen Hauptstadt Jerewan einen Solo-Abend, im Chatschaturjan-Saal der Nationalen Philharmonie. Das Konzert war vollständig dem Werk des Genies der klassischen armenischen Musik, Komitas, gewidmet. Die Sopranistin wurde von dem international renommierten armenischen Pianisten Vardan Mamikonian begleitet. Neben einigen der bekanntesten Lieder von Komitas wie 'Krunk', 'Antuni', 'Garun a' und so weiter, brachten die beiden Künstler neun Lieder, die Komitas 1897 während seines Aufenthaltes in Berlin auf Texte deutscher Dichter komponiert hat, zur Uraufführung. Diese Lieder wurden bisher noch nie ediert oder öffentlich aufgeführt.

Und hier ist noch ein Track mit Hasmik; sie singt ein berühmtes Lied von Komitas:

Komitas: Garun a (Es ist Frühling)
Aus der Life-Aufnahme des Benefiz-Koncerts im März 2004 in Beirut mit dem National Symphony Orchestra of Lebanon, Dirigent: Harout Fazlian.)


Wenn Sie mehr über den Kalender der armenischen Sopranistin erfahren wollen, klicken Sie bitte oben im Menü den Button ‘Schedule’ an! Für professionelle Anfragen wenden Sie sich bitte an:

Theateragentur Dr. Germinal Hilbert,
Maximilianstraße 22, D – 80539 MÜNCHEN,
Tel. +49 / 89 / 290.747-0, Fax / 290.747-90,
E-Mail: agentur@hilbert.de;

Für die frankophonen Länder (Belgien, Frankreich, Monte-Carlo und Französischsprachige Schweiz):
Opéra et Concert, Dominique Riber,
37, rue de la Chaussée d'Antin,
F - 75009 PARIS, France.
Tel. +33 / 1 / 42.96.18.18, Fax / 42.96.18.00,
E-Mail: agence@opera-concert.com.

Für Italien: Studiomusica, Gabriele Monici,
via Farini, 53, I - 41100 MODENA, Italy.
Tel. +39 / 059 / 24.54.86, Fax / 23.58.75
Mob. +39 / 393 / 547.22.90,
E-Mail: gabriele.monici@studiomusica.net.

In Nordamerika wird Hasmik Papian vertreten durch:
Zemsky Green Artists Management,
104 West 73rd Street, Suite #1
New York, NY 10023, USA,
Tel. +1 / (212) 579-67.00, fax / (212) 579-47.23,
Email: agreen@zemskygreen.com (Alan Green)
or bzemsky@zemskygreen.com (Bruce Zemsky).

Nach wie vor erhältich ist eine (auf dem Label confido erschienene) Doppel-CD unter dem Titel „Gala-Nacht der Italienischen Oper“ mit einem Live-Mitschnitt der Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von John Fiore aus dem Jahr 2000. Hasmik Papian ist darauf zu hören mit „Chi il bel sogno“ aus Puccinis LA RONDINE, mit der Szene „Mario! Mario! Mario!“ aus dem 1. Akt der Oper TOSCA (der Cavaradossi ist der isländische Tenor Kristján Jóhannsson) und mit einem Ausschnitt aus dem 2. Akt der Oper LA TRAVIATA von Giuseppe Verdi (Szene Violetta-Germont „Un di, quando le veneri” – mit Boris Statsenko als Vater Germont). Die CD ist für ca. 20 Euro zu beziehen über:

Capitol Sound Studios
Ravardistrasse 47, D – 46399 Bocholt (Deutschland)
Tel. +49 / 28 71 / 18 17 66, Fax +49 / 28 71 / 124 98
e-mail: info@capitolsound.de

oder (für den Fachhandel):

Audiophile sound distribution
In den Höfen 13d, D – 58453 Witten (Deutschland)
Tel. / Fax +49 / 23 02 / 96 32 62
e-mail: audiophilesound@t-online.de

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Diese Web-site ist auch auf Englisch, Italienisch und Französisch zu lesen (siehe die kleinen Flaggen unter dem Menü oben rechts).

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Wenn Sie Informationen über weiter zurückliegende Höhepunkte in Hasmik Papians Karriere - u.a. ein Kurzportrait der armenischen Sängerin, das vor einiger Zeit in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen ist -, lesen möchten, klicken Sie bitte hier:

„Volkskünstlerin“ – die Frankfurter Allgemeine Zeitung würdigt Hasmik Papian

Am 12. April 2004 widmete die Frankfurter Allgemeine Zeitung ihr täglich auf der letzten Seite des Feuilletons erscheinendes Portrait einer herausragenden Persönlichkeit der armenischen Sopranistin. Der Autor, Michael Jeismann, schrieb u.a.:

Gerade wurde sie vom armenischen Staatspräsiden-ten zur „Volkskünstlerin“ ernannt, und wenn diese pathetische Bezeichnung aus Sowjetzeiten je eine Auszeichnung war, dann in diesem Fall. Denn die Armenierin Hasmik Papian ist nicht nur eine begnadete Sopranistin, sondern auch eine musikalische Botschafterin ihres Landes. (…) „Norma“ ist jene Oper, die für Schopenhauer das „Beispiel eines höchst vollkommenen Trauerspiels“ war. Daß Hasmik Papian gerade die Partie der Norma so sehr liegt, ist wohl kein Zufall. In Eriwan geboren und an der dortigen Musikakademie erst zur Geigerin, dann zur Sängerin ausgebildet, ist sie zwar auf den Bühnen von Berlin, Wien, New York und Tokio zu Hause; wer sie aber einmal in der Staatsoper in Eriwan erlebt hat, wo sie jedes Jahr mindestens einmal auf einer Benefizgala singt, der gewinnt einen unmittelbaren Eindruck auch von der inneren Zerrissenheit des armenischen Volkes.

Denn der heutige Staat Armenien ist bei weitem nicht für alle Armenier der großen Diaspora in Amerika und Europa die eigentliche Heimat. Ja, viele von ihnen waren noch niemals in Eriwan, denn ihre Heimat liegt in der Türkei, aus der sich ihre Vorfahren vor dem türkischen Genozid retten konnten. Und die Armenier, die in Armenien leben, stehen mehr als einmal vor der Frage, ob sie bleiben oder auswandern sollen. (…) Zur Benefizgala in der Staatsoper strömt jedenfalls ganz Eriwan zusammen – und dann, in einem solchen Moment, in dem man voller Stolz die Leistungen und das Ansehen der Landeskinder genießt und die eigene Klasse anerkannt fühlt, entsteht Armenien tatsächlich als Heimat aller Armenier.


Nachrichten aus der letzten Spielzeit

Am 10. März 2005 gab Hasmik Papian ein umjubeltes Debüt an der Amsterdamer Oper (De Nederlands Opera). Sie sprang in der zweiten Vorstellung der Neuinszenierung „Norma“ (Regie: Guy Joosten, Musikalische Leitung: Julian Reynolds) für Nelly Miricioiu ein. Weitere Vorstellungen folgten am 13., 16., 22., 25. und 28. März 2005. Diese Produktion wurde vom holländischen Fernsehen mitgeschnitten und wird im Dezember 2005 gesendet werden. Im Internet konnte man darüber lesen:

Thrilling Norma in Amsterdam
... what a show she gave us. Hasmik Papian had all the notes for this incredibly difficult role, and she sang them bravely and convincingly. She could send out bravura thrills when needed but was also capable of great delicacy and subtlety. Her quiet legato singing in the scene when she was contemplating the murder of her children was spell-binding. This was a genuine Norma: a performance to treasure.
...Was für eine Vorstellung gab sie uns! Hasmik Papian verfügte über alle Töne, die diese unglaublich schwierige Partie erfordert, und sie sang sie entschlossen und überzeugend. Sie konnte Bravour-Koloraturen aussenden, wenn nötig, war jedoch genau zu großer Delikatesse und Subtilität fähig. Das ruhige Legato in ihrem Gesang bei der Szene, wenn Norma vorhat ihre Kinder zu ermorden, war faszinierend. Eine echte Norma: diese Vorstellung muß man hoch schätzen. (www.ballet.co.uk)


Weitere Höhepunkte der letzten Spielzeit

Am 23. März sang Hasmik Papian an der Seite von Startenor Neil Shicoff als Cavaradossi „Tosca“ an der Deutschen Oper Berlin (musikalische Leitung: Frédéric Chaslin).

„La Traviata“ in Rotterdam

Am 9. April ist Hasmik Papian kurzfristig für die erkrankte Stefania Bonfadelli eingesprungen; in Rotterdam übernahm sie bei einer konzertanten Aufführung des Flämischen Radio-Orchesters, Leuven, die Partie der Violetta. Die musikalische Leitung hatte Yoel Levi, ihre Partner waren Marius Brenciu als Alfredo und Anthony Michaels-Moore als Germont. Der Große Saal des De Doelen-Concertgebouws mit 3.500 Plätzen war voll besetzt und feierte die Sopranistin am Ende mit einer stehenden Ovation. Am gleichen Ort war Hasmik Papian im letzten Jahr bereits ebenso erfolgreich als „Tosca“ sowie erstmals 2002 als „Norma“; auch damals war sie für Nelly Miricioiu eingesprungen, wie im März 2005 an der Amsterdamer Oper. Die lokale Presse spricht bereits von der „neuen Diva von Rotterdam“ … als solche kann die Künstlerin sich im nächsten Jahr erneut beweisen, wenn sie am De Doelen-Concertgebouw „Butterfly“ singen wird.


„Suor Angelica“ in Liège

Am 22. April gab Hasmik Papian ihr Debüt an der Opéra Royal de Wallonie in Lüttich und damit gleichzeitig ihr Rollendebüt in der Titelpartie von Puccinis Einakter „Suor Angelica“ - hier kombiniert mit Leoncavallo's "Bajazzo". Ihre Partnerin in der Partie der gräflichen Tante war Fiorenza Cossotto. Musikalische Leitung: Giuliano Carella, Inszenierung: Claire Servais. Auf die Premiere folgten weitere Vorstellungen am 24., 26., 28. und 30. April. In der Presse hieß es zu diesem Debüt u.a.:

Hasmik Papian est une superbe Angelica, égale dans tous les registres, conciliant grâce naturelle et crédibilité scénique ; son «Senza mamma» est bouleversant. (Hasmik Papian ist eine vorzügliche Angelica; ausgeglichen in allen Registern, weiß sie natürliche Anmut und dramatische Glaubwürdigkeit miteinander zu verbinden. Ihr „Senza mamma“ ist erschütternd.)

La libre Bélgique, 26. 4. 2005


"Norma" in Mannheim,
Rückkehr an die Pariser Bastille

Am 7. Mai 2005 sang Hasmik Papian ein weiteres Mal ihre Paraderolle, Bellinis Norma, in einer konzertanten Galavorstellung am Nationaltheater Mannheim, wo die Sängerin erstmals auftrat. Weitere Auftritte als Norma in der nächsten Zeit: Opéra de Montréal, Canada (17. September bis 1. Oktober 2005), Michigan Opera Detroit, USA (15. bis 22. Oktober 2005) und Opera Colorado Denver, USA (16. bis 25. Februar 2006).

Ebenfalls im Mai 2005 kehrte die armenische Sopranistin an die Pariser Bastille-Oper zurück, wo sie 2003 mit großem Erfolg als Mathilde in Rossinis „Guillaume Tell“ debütierte. Diesmal sang Hasmik Papian die Lisa in Tschaikovskijs Pique Dame (in einer Inszenierung von Lev Dodin, Musikalische Leitung: Gennadi Rozhdestvensky). Diese Partie hatte die Künstlerin zuletzt mit großem Erfolg an der Seite von Placido Domingo am Teatro Real Madrid interpretiert. (Acht Vorstellungen vom 28. Mai bis 19. Juni 2005.)

Das französische Klassikradio France Musique hatte die Vorstellung in der Bastille-Oper mitgeschnitten (mit Vladimir Galouzine in der Rolle des Hermann) und strahlte die Oper « Pique Dame » am 13. Juli um 20 Uhr in einer Gesamtübertragung aus. Für Herbst war eine Übertragung im französischen Fernsehen (France 2) geplant.

Zum Abschluß ihrer Saison ist Hasmik Papian einmal mehr an der Deutschen Oper am Rhein zu erleben gewesen, wo sie am 15. Juni « Aida » sang. Das Düsseldorfer Publikum bewies ihr seine Bewunderung mit einer veritablen Ovation.